Gespräch und Hypnose

Ängste, Phobien und Blockaden

Angst ist nicht dumm. Sie will dich schützen. Sie hat nur manchmal aufgehört zu unterscheiden, wovor.

Wie Angst sich ausbreitet

Am Anfang ist es oft eine einzelne Situation. Der Aufzug. Die Autobahn. Der Vortrag vor Kollegen. Die Höhe. Du gehst ihr aus dem Weg, das funktioniert, und die Erleichterung gibt der Vermeidung recht.

Das Tückische daran: Jedes Ausweichen bestätigt der Angst, dass sie recht hatte. Der Bereich, den du meidest, wird größer statt kleiner. Bei manchen Menschen wächst er über Jahre so langsam, dass sie erst spät bemerken, wie eng es geworden ist.

Dazu kommen die Ängste, die keinen klaren Gegenstand haben – die diffuse Anspannung, das Grübeln nachts, das Herzrasen ohne Anlass, die Sorge, dass etwas passieren könnte. Und die Angst vor der Angst selbst, die viele Menschen mit Panikerfahrung am meisten belastet.

Warum ich hier oft mit Hypnose arbeite

Über Angst lässt sich gut reden, und das Gespräch bleibt die Grundlage. Aber Angst sitzt selten dort, wo die Vernunft hinkommt. Du kannst genau wissen, dass der Aufzug sicher ist, und trotzdem nicht einsteigen. Genau an dieser Stelle kann Hypnose etwas beitragen.

Moderne Hypnose ist kein Kontrollverlust und keine Bühnenshow. Du bist ansprechbar, du bekommst alles mit, und du tust nichts, was du nicht willst. Es ist ein Zustand konzentrierter Entspannung – vergleichbar damit, wie du beim Autofahren in Gedanken versinkst und trotzdem sicher ankommst.

In diesem Zustand sind innere Ressourcen leichter erreichbar, die im Alltag nicht unmittelbar greifbar sind. Veränderungsprozesse können dadurch auf eine sanfte Weise unterstützt werden. Ich arbeite mit moderner Hypnose, ausgebildet am therMedius-Institut in München.

Blockaden

Manche Menschen kommen nicht mit Angst, sondern mit einem Stillstand. Etwas geht nicht voran, obwohl alles dafür spricht. Die Prüfung, die du dreimal verschoben hast. Der Wechsel, den du seit Jahren planst. Das Gespräch, das du nicht führst.

Von außen sieht das nach Disziplinproblem aus. Meistens ist es keines. Es steht etwas im Weg, das gute Gründe hat, auch wenn diese Gründe längst überholt sind. Wir suchen gemeinsam, was das ist – und was es bräuchte, damit es nachgeben kann.

Wichtig zu wissen

Bei ausgeprägten Angst- und Panikstörungen gehört eine ärztliche Abklärung dazu, schon um körperliche Ursachen auszuschließen. Ich arbeite gern ergänzend zu einer ärztlichen oder psychotherapeutischen Behandlung, und ich sage dir offen, wenn ich den Eindruck habe, dass du an anderer Stelle besser aufgehoben bist.

Wie viele Termine es braucht und was sich verändert, lässt sich vorher nicht sagen – Menschen sind darin sehr verschieden.

Schreib mir

Der erste Schritt ist der schwerste, und er besteht aus ein paar Sätzen. Mehr braucht es im Moment nicht.